Dengue in Costa Rica

Da Dengue vor allem in der Regenzeit auch in Costa Rica ein Thema ist, hier ein paar Infos dazu.

 

Dengue ist auch ein urbanes Problem, tritt gehäuft in Dörfern und Städten auf und kann nur durch Mithilfe der Bevölkerung eingedämmt werden. Durch Aufklärung können Brutplätze der Mücken vermieden werden. Brutplätze sind vor allem sauberes Wasser in Reifen, Büchsen, Flaschen, Plastikbehälter usw. Die Aedes braucht acht Tage, um zu schlüpfen. Jedes saubere Wasser, das länger steht, ist ein potenzielles Risiko.

Die einzige Möglichkeit sich zu schützen besteht in der Vorsorge um Stiche von der asiatischen Tigermücke (Aedes (Stegomyia) albopictus) zu vermeiden.

  • Da die Mücke tagesaktiv ist, bringt das Moskitonetz in der Nacht nur beschränkt etwas. Die beste Vorsorge sind geeignete Kleidung und ein guter Mückenschutz.
  • Unterkunft mit Bedacht wählen, heruntergekommene Nachbarschaft und Stadtviertel meiden.
  • Da die Aedes ziemlich nah am Boden fliegt, ist ein Zimmer im ersten Stock oder höher besser.
  • Am aktivsten ist die Aedes in frühen Morgen-und Abendstunden. Sie attackiert in der Regel Knöchel und Füße. Deshalb geeignete Kleidung tragen und Mückenschutz verwenden.
  • In der Nacht ein Moskitonetz benutzen oder zumindest einen Ventilator laufen lassen. Wind hält Moskitos fern. Wenn die Aircondition läuft, ist es den Mücken zu kalt.

Nach einer Infektion kommt es nach 3-14 Tagen zum Dengue-Fieber, welches sich durch Fieber, Kopfschmerzen und starke Muskel- und Gliederschmerzen bemerkbar macht. In der Regel klingt eine erstmalige Infektion bei den meisten Patienten nach 3 bis 7 Tagen wieder ab.. Bei einer zweiten oder mehreren Infektionen können aber ernste Formen wie das hämorrhagische Dengue auftreten. Von diesen schweren Verlaufsformen sind vor allem Kinder betroffen.

 

Eine Impfung ist noch nicht möglich, es wird aber intensiv danach geforscht.

 

Weblinks:

Dengue, erste Erfolge ...

 

 

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29. November 2013

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