Wanderung zum Chirripó

Cerro Chirripó, Flagge von Costa Rica auf dem höchsten Gipfel des Landes.

Die Wanderung zum höchsten Gipfel von Costa Rica dauert am ersten Tag je nach Kondition um die sieben bis zehn Stunden.

Immerhin gilt es auf den fast fünfzehn Kilometern bis zum Refugio Los Crestones (Albergue el Páramo) etwa zweitausend Höhenmeter zu überwinden.

 

Der Weg beginnt ungefähr vier Kilometer außerhalb des Chirripo Nationalparks beim Hotel Urán und windet sich durch ständig wechselnde Vegetation bergauf. Die ersten Kilometer führen durch Nebelwald, später werden die Bäume spärlicher. Vogelgezwitscher begleitet den Wanderer. Die Hütte Llano Bonito auf etwa 2400 Meter ist ideal gelegen um eine Rastpause einzulegen, Trinkwasser nachzufüllen und die Vögel zu beobachten. Danach geht es weiter bergauf über Monte Sin Fe zum Refugio Los Crestones (Albergue el Páramo).

 

Seit Juli 2014 wird die Berghütte Crestones (neuer Name Albergue el Páramo) von einer Vereinigung und nicht mehr von der Nationalparkverwaltung geführt (Tel: 2742-5097).

Es werden Mehrbettzimmer mit Decken und Mahlzeiten angeboten. Die Hütte bietet neu Platz für 52 Personen.

 

Am zweiten Tag geht es frühmorgens auf die letzten fünf Kilometer zum Gipfel des Chirripó. Der Sendero Chirripo beginnt mit dem Valle de los Conejos und führt schließlich über einen steilen Weg zum höchsten Gipfel des Landes.

Von hier aus hat man an schönen Tagen eine wundervolle Aussicht auf weitere Berge, Täler, Seen und Gipfel der nördlichen und südlichen Kordillere. Auch die Landbrücke von Costa Rica, auf der einen Seite die karibische See, auf der anderen der Pazifische Ozean, ist erkennbar.

 

Danach geht es wieder bergab nach San Gerardo de Rivas. Aber nur gute Wanderer tun dies in einem Stück. Von der Hütte aus sind es immer noch etwa fünf Stunden bis San Gerardo de Rivas. Viele übernachten noch ein zweites Mal im Refugio und erforschen die Umgebung mit den Felsformationen Crestones, Valle de las Morrenas, Laguna Ditkevi oder Lago San Juan. 

Ideal für eine Wanderung zum Chirripó ist die Trockenzeit. Hier hat auch die Wetterlage der Karibik einen Einfluss.

 

Auch für Traveller, welche keine Lust verspüren, den höchsten Gipfel des Landes zu erklimmen, lohnt sich ein Abstecher ins Chirripó Tal.

Wasserfälle, Thermalquellen und weniger anstrengende Wanderungen in der nahen Umgebung sind durchaus lohnenswert, zum Beispiel ins Naturreservat Cloudbridge. 

 

Reservation:

Da das Refugio Los Crestones (Albergue el Páramo) gut besucht und die Besucherzahl im Park limitiert ist, muss frühzeitig reserviert werden. Informationen zur Reservation gibt es bei der Parkstation in San Gerardo (Tel: 2742-5083).

 

Einige Hotels in San Gerardo de Rivas bieten Touren inklusive Übernachtungen und Parkeintritt an. Für Touristen die wohl einfachste Variante den Chirripó zu besuchen.

Hier noch ein Beitrag im Forum zum Thema (Stand 2014):

Chirripó buchen?

          

Chirripo Nationalpark - Wanderwege (Skizze)

                

Letztes Update, Juli 2014

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