Costa Rica, indigene Bevölkerung

Schon Jahrtausende, bevor Kolumbus dem Land einen Namen gab, lebten verschiedene indigene Volksgruppen in den grünen Regenwäldern und an den Flüssen und Küsten des heutigen Costa Rica. 
In den letzten fünfhundert Jahren, seit der Kolonialisierung durch die Spanier, wurden die Nachkommen der Ureinwohner aber immer weiter in die Berge und unwegsamen Gegenden zurückgedrängt. 
 
Der Lebensraum wurde immer kleiner und heute leben die verschiedenen Stämme indianischer Abstammung zumeist in geschützten Territorien, welche eine gewisse Autonomie ermöglichen.

In Costa Rica gibt es acht verschiedene indigene Gruppen in vierundzwanzig Gebieten. Die Bribri, Cabécar, Teribe, Boruca, Guaymí (Ngöbe), Huetar, Maléku (Guatuso) und Chorotega. 

Zu den Namen muss man bemerken, dass sie in der Regel von den spanischen Kolonisatoren stammen, zumeist nach einem Kaziken oder speziellen Stamm. Jede dieser Gruppen hat ihre kulturellen Ausdrucksformen. Lebensgrundlage bieten Landwirschaft und in einigen Gebieten auch das Handwerk und der Tourismus. 
Die indigene Bevölkerung macht etwa zwei Prozent an der Gesamtbevölkerung aus. Umso wichtiger das die uralten Traditionen und Bräuche für die Zukunft erhalten bleiben.
 
Infos zu einigen der indigenen Volksgruppen:

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